Ein Tag am Tegernsee: Achtsamkeit und Meditation
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Stell dir vor, du wachst an einem Sonntagmorgen um 5:30 Uhr auf. Die Stadt liegt noch still vor dir. Kein Autolärm, nur ein leises Zwitschern von Vögeln. Du öffnest das Fenster, atmest die frische Morgenluft ein und spürst sofort: Heute ist mein Tag. Ein Tag, um zu atmen. Um loszulassen. Um deinen Körpger wieder zu spüren.
Du packst eine kleine Brotzeit ein, ziehst deine Wanderschuhe an, bereitest dir einen köstlichen Kaffee und steigst in den Zug oder ins Auto. Dein Ziel ist nicht weit entfernt – der Tegernsee, eingebettet zwischen sanften Voralpenhügeln und grünen Wäldern. Ein Ort, an dem die Natur dich fast automatisch in die Ruhe zieht und dich einlädt, Achtsamkeit und Meditation zu erleben.
Anreise und Loslassen – schon die Fahrt ist Meditation
Schon auf der Fahrt aus München oder Landshut verändert sich etwas in dir. Häuser werden weniger, Felder und Wälder ziehen vorbei. Ein leichter Morgennebel hängt über den Wiesen, und wenn du Glück hast, färbt die aufgehende Sonne den Himmel in zarte Orange- und Rosatöne.
Du atmest tiefer. Mit jeder Ausatmung lässt du ein Stück deiner Woche los. Der Stress von gestern fühlt sich weit weg an. Schon jetzt beginnst du, in Achtsamkeit zu sein, ohne dich anstrengen zu müssen.
Ankommen und den ersten Atemzug genießen
Du steigst aus – vielleicht am Bahnhof Tegernsee, vielleicht am Wanderparkplatz in Kreuth. Bleib einen Moment einfach stehen. Spüre die frische Bergluft auf deiner Haut. Sie riecht nach Wasser, nach Wald und ein wenig nach feuchtem Moos.
Ein tiefer Atemzug – die Lungen füllen sich, und ein sanftes Kribbeln zieht durch den Körper. Die Sonne blinzelt durch die Bäume, wärmt dein Gesicht. In diesem Augenblick beginnt dein Achtsamkeitstag am Tegernsee.
Du gehst langsam am Seeufer entlang, hörst das sanfte Plätschern der Wellen gegen die Steine, und die ersten Sonnenstrahlen glitzern auf dem Wasser. Jeder Schritt wird bewusst. Die Kiesel knirschen unter deinen Schuhen. Mit jedem Schritt lässt du Gedanken los, die dich sonst begleiten.
In den Wald eintauchen – dein Körper und deine Sinnesorgane erwachen
Nach einigen Minuten führt ein kleiner Pfad in den Wald. Hier verändert sich die Welt. Das Licht wird weicher, der Geruch intensiver: Moos, Kiefernnadeln, feuchte Erde. Du bleibst kurz stehen, atmest tief ein, und für einen Moment hörst du nichts außer dem Wald: Vogelstimmen, das Rauschen der Blätter, ein gelegentliches Knacken.
Der Weg steigt leicht an. Schon nach wenigen Minuten merkst du, wie dein Körper warm wird. Ein leichter Schweißfilm auf der Stirn, deine Muskeln erwachen – und gleichzeitig fühlt sich jede Bewegung fließend an. Dies ist Meditation in Bewegung.
Nun hast du Gelegenheit für eine Gehmeditation. Gehe hierzu bewusst langsamer, spüre dabei jeden Schritt von der Ferse bis in die Zehen und atme währenddessen tief in deinen Bauch. Höre auf deinen Herzschlag und spüre die Lebensenergie in deinem vollkommenen Körper.
Pausen für Bewusstsein – Sonne, Luft und Stille
Nach einem kurzen Aufstieg gelangst du zu einer kleinen Lichtung. Die Sonne bricht zwischen den Zweigen durch und legt goldene Lichtflecken auf den Waldboden. Du setzt dich auf einen Baumstamm, spürst die Rinde unter deiner Hand und lässt das Gesicht von der Sonne wärmen.
Schließe deine Augen und lausche:
- Dein Atem wird langsamer.
- Die Kühle Bergluft füllt deine Lungen.
- Ein Vogel zwitschert in der Ferne.
Dieser Moment ist reine Achtsamkeit. Du brauchst nichts zu tun, außer zu sein.
Meditation mit Panorama-Blick auf die Alpenkette
Der Weg steigt nun etwas steiler an. Deine Beine arbeiten, ein leichter Schweißfilm legt sich auf deine Stirn. Mit jedem Schritt hörst du dein Herz kräftiger schlagen und spürst, wie dein Körper lebendig wird. Ein tiefer Atemzug der klaren Bergluft gibt dir neue Kraft, während Sonnenstrahlen zwischen den Zweigen dein Gesicht streifen.
Nach dem letzten, etwas mühsamen Anstieg öffnet sich der Wald plötzlich zu einer Lichtung. Vor dir steht eine einfache Holzliege, sonnengewärmt, perfekt platziert wie ein Geschenk der Natur. Hier oben scheint die Zeit langsamer zu laufen.


Du legst dich oder setzt dich auf die Liege, der Blick schweift frei über die umliegenden Berge.
- Dein Körper sinkt in die Ruhe.
- Dein Atem fließt tief und gleichmäßig.
- Die Gedanken, die eben noch mitgelaufen sind, ziehen wie Wolken am weiten Himmel vorbei.
Hier oben, mit dem weiten Panorama und der frischen Bergluft, wird Meditation ganz leicht. Du brauchst nichts zu tun – nur still sein, atmen und spüren. Der Alltag scheint unendlich weit weg.
Achtsame Brotzeit – Genuss mit allen Sinnen
Mittags ist es Zeit für deine Brotzeit. Du findest einen Platz auf einer Wiese mit Aussicht auf den See. Nun ist es soweit und du packst deine wohlverdiente Brotzeit aus: ein Stück frisches Brot, würziger Käse, etwas Wurst, vielleicht ein Apel oder süßer Datschi *grins* Bevor du den ersten Bissen machst, bleibst du kurz still und nimmst bewusst deine Umgebung wahr. Du betrachtest dein Essen, richst den Duft und dein Magen freut sich auf das leckere Essen. Der erste Bissen – du kaust langsam, spürst die Textur, den Geschmack, die Energie. Jeder Schluck Wasser ist erfrischend und klar. Diese bewusste Mahlzeit ist Meditation im Alltag – achtsames Essen erdet und schenkt Kraft.


Rückweg mit Leichtigkeit und viel Dankbarkeit
Am Nachmittag wanderst du langsam zurück. Dein Körper ist angenehm warm, deine Gedanken ruhig. Vielleicht bleibst du am See noch einmal stehen, lässt die Sonne dein Gesicht wärmen und atmest tief die kühle Bergluft ein.
Jeder Schritt fühlt sich leicht an, fast schwebend. Du spürst Dankbarkeit für diesen einfachen, aber kostbaren Tag mit Schweiß, Sonne und ganz viel Natur.
Auf der Heimfahrt nach München oder Landshut sitzt du entspannt im Zug oder Auto. Du schaust aus dem Fenster und trägst ein leises Lächeln auf den Lippen. Du weißt: Meditation und Achtsamkeit sind manchmal nur einen Tagesausflug entfernt.
Fazit: Dein Geschenk an dich selbst
Dieser Tag war mehr als eine Wanderung. Er war ein Geschenk an deinen Tempel(Körper) und deine Seele, ein Tag, der dir zeigt:
- Ruhe ist nicht weit weg.
- Achtsamkeit beginnt mit einem Atemzug.
- Die Natur, in diesem Fall die Berge heilen.
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Häufige Fragen zur Meditation am Tegernsee
Brauche ich Erfahrung mit Meditation, um diesen Tag zu genießen?
- Brauche ich Erfahrung mit Meditation, um diesen Tag zu genießen?
- Nein, dieser Achtsamkeitstag am Tegernsee eignet sich auch für Anfänger. Schon achtsames Gehen, bewusstes Atmen und Naturwahrnehmen wirken entspannend.
Wann ist die beste Jahreszeit für einen Achtsamkeitstag mit Meditation am Tegernsee?
- Wann ist die beste Jahreszeit für einen Achtsamkeitstag mit Meditation am Tegernsee?
- Frühling und Herbst sind besonders schön, aber auch Sommer und Winter haben ihren Zauber. Wichtig ist wettergerechte Kleidung. Zudem ist das Gebiet um den Tegernsee schon lange kein Geheimtipp mehr sodass du wenn möglich unter der Woche deinen Ausflug planen solltest.
Wie lange sollte ich mir für so einen Ausflug Zeit nehmen?
- Wie lange sollte ich mir für so einen Ausflug Zeit nehmen?
- Ein ganzer Tag ist ideal. Plane inklusive An- und Abreise etwa 8–10 Stunden ein, damit du nicht in Hektik verfällst.
Was sollte ich mitnehmen?
- Was sollte ich mitnehmen?
- Bequeme Wanderschuhe, wetterfeste Kleidung, Trinkwasser, eine kleine Brotzeit und eventuell eine Sitzunterlage für Meditation.
Kann ich Achtsamkeit und Meditation auch alleine üben?
- Kann ich Achtsamkeit und Meditation auch alleine üben?
- Ja, ein Tag allein kann sehr heilsam sein. Nutze bewusst die Natur für deinen eigenen Wohlfühltag.


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